Triton, Balling, Kalkreaktor – Teil 2: Sangokai

Hallo liebe Kunden, Hallo liebe Meerwasserfreunde!

Im Teil 2 dieser Beitragsreihe möchte ich euch Sangokai näher bringen. Viele von Ihnen werden die „Sango-Meereskoralle“ als Nahrungsergänzung kennen. Dort wird das Kalkskelett von Korallen zermahlen. Im Gegensatz zu synthetischen Mitteln, soll dieses natürlich zusammengesetzte Pulver viel besser vom Körper resorbiert werden. So ganzheitlich wie für den Menschen, beschäftigt sich auch das Sangokai-System mit der Lebensqualität unserer „Blumentiere“.

Der Hintergrund

Sangokai ist das Unternehmen des Meeresbiologen Jörg Kokott. Der Dipl. Biologe befasste sich schon in der Jugend mit der Meerwasseraquaristik und speziell mit der Korallenriffökologie, Ökophysiologie von Korallen, Makro- und Mikroalgen. Also mit Funktionsweise des ganzen Systems eines Korallenriffs. Vom Bakterium bis zum weißen Hai. Daraus machte Kokott seine Leidenschaft zum Beruf. Die heimischen Aquarien mit dem Wissen aus Studium, Hobby und Tauchen durch ein ganzheitliches System zu revolutionieren.

Was ist Sangokai?

Das Unternehmen versteht sich nicht nur als Hersteller diverse Additive, sondern möchte dem Aquarianer Wissen mit an die Hand geben, um sein eigenes Riff kennen und pflegen zu lernen. So gibt es auf der Internetseite eine Ratgeber wo alles über die Beckenökologie nachzulesen ist. Bei einem Aufbau des heimischen Meeres wird hier grundlegend auf den sinnvollen Riffaufbau, das Strömungskonzept und die Beleuchtung gelegt. Ein Riffaufbau kannst du dir wie einen Schweizer Käse vorstellen. Und in diesen Löchern kann sich mit der Zeit biologischer Müll ansammeln und Probleme verursachen. In diesem Zusammenhang stellt die Wahl der Pumpen einen wichtigen Punkt dar. Sie sollten so ausgerichtet sein, dass Sie immer einen möglichst weiten Weg zurücklegen und dementsprechend genügend Wasser bewegen. In kleinen kubischen Becken eher breite Strömungen, sollten es in meterlangen Tanks eher kraftvolle Pumpen sein, die Wasser über genügend Distanz bewegen. Um euch umfassend informieren zu können, verlinke ich euch die Sango-Fibel

Und das System...!?

Von dem typischen System der Kalkhaushaltversorgung kann man hier nicht sprechen. Das System ist aus einer ganz anderen Sicht entstanden. So steht bis heute das Basis System, welches sich um die Nahrungsversorgung des gesamten Riffs kümmert, im Vordergrund. Einen tollen Spruch von Kokott möchte ich gerne auffassen: „Das System ist das Buffett für Riffaquarien. Für jeden ist etwas in ausreichender Menge dabei.“ Von der Kalkversorgung getrennt, bietet Jörg Kokott das eigentliche Versorgungssystem an – die Basis. Nach einer Etabliersungsphase werden Abhängig vom Phosphatgehalt die Basis Elemente 1 und 2 dosiert. Diese sorgen durch Mikronährstoffe und Spurenelemente für eine breites Wachstum der Mikroflora- und Fauna und wird dem Anspruch einer eigenen, passenden Aquarienversorgung gerecht. Dies wird gerade beim Beobachten sichtbar, dass eine unglaubliche Vielzahl verschiedener Organismen vorhanden ist und sich zum Teil azooxanthelle Oragnismen wie die Lima Scabra Muschel oder Isaurus tuberculatus (Krustenanemone) ohne Zufütterung halten lassen (eigene Erfahrung).
Mit dem Balance System wird eine Möglichkeit zur Kalkhaushaltversorgung gegeben. Hierbei wird Magnesium nicht gesondert dosiert, sondern ist mit wichtigen Spurenelementen wie Schwefel (als Sulfat), Magnesium, Kalium, Bromid, Fluorid und Iodid an die Calcium Komponente Ca1 gekoppelt. Ausserdem wir durch die Verwendung verschiedener Salze und einer Neutralisierung mit der Lösung Ca2 eine Natrium-Chlorid-Balance geschaffen, die einen zwingenden, regelmäßigen Wasserwechsel überflüssig machen. Ca1 und Ca2 immer gleich dosiert. Die enthaltene Spurenelemente führen außerdem zu einer natürlichen Meerwasserzusammensetzung.

Weitere Pflege

Den allwöchigen Wasserwechsel könnte ihr bei Verwendung des Balance-Systems aus eurem Kalender streichen, denn er ist schlicht nicht nötig. Makroelemente werden so dosiert, dass sich nicht übermäßig Kochsalz bildet und der Salzgehalt steigt. Auch bei zu hohen Nährstoffwerten (No3, Po4…) ist eine Verdünnung durch einen 10% Wasserwechsel ineffizient. Dazu müsste das gesamte Wasser ausgetauscht werden. Viel wichtiger ist es in dieser Situation, die Tiere zu beobachten, ggf. Absorber einzusetzen und ganz wichtig: die Ursache zu bestimmen. Natürlich kann ein Wasserwechsel zur Absaugung von Detritus genutzt werden. Eine regelmäßige ICP OES Analyse wird empfohlen, um Ungleichgewichte auszugleichen.

So viele Fragen! Wo soll ich denn nun anfangen?

Keine Sorge – wir sind für dich da. Du kannst uns gerne per Mail, Chat, Telefon oder Facebook kontaktieren. Sollten spezielle Fragen auftauchen, wende dich doch gerne an das Team von Jörg Kokott in Facebook oder tausche dich in der Sangokai-Gruppe aus.

Beim nächsten Mal möchte ich euch …. näher bringen.

Bis dahin salzige Grüße aus Köln /\/\

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Über Christian Jung

Seit der Kindheit fasziniert mich Wasser und dessen Bewohner. In der Jugend mit einem Süßwasserbecken gestartet, betreute ich bald auch Becken in meiner Schule. Die "Jugendliebe" habe ich letztes Jahr wiederentdeckt und mit einem Meerwasserbecken erweitert. Besonders wichtig ist mir der nachhaltige Umgang mit der Natur und ein Betrieb des Beckens unter ökologischen sinnvollen Gesichtspunkten.

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