Chromis retrofasciatus

Schwarzband-Chromis

Wenn wir an die Gattung Chromis denken kommt direkt der blau-grüne Chromis viridis in den Kopf. Als größte Gattung der Riffbarsche ist es keine Überraschung, dass die friedlichen Chromis dem Aquarianer viel mehr zu bieten haben als nur die gewöhnlichen Schwalben-Chromis. Heute entdecken wir eine der kleinsten Arten: Chromis retrofasciatus, oft Schwarzband-Chromis genannt.

Mit einer maximalen Größe von 4 bis 5 cm, ist C. retrofaciatus eines der kleinsten Mitglieder der Gattung. Die Fische sind immer in Gruppen zu finden und nehmen einen Korallenstock als ihr Zuhause in Anspruch. Diesen verteidigen sie dann gegen andere Fische. Im Aquarium fühlen sich die Schmuckstücke in Gruppen von 5 oder mehr Mitgliedern am wohlsten. Ohne Spielkameraden kommen sie weniger gut zu recht. Am liebsten nehmen sie Frostfutter und fleischiges Trockenfutter an, obwohl auch etwas Algenkost nicht fehlen sollte. Genaugenommen sind sie jedoch Allesfresser.

Chromis retrofasciatus lassen sich mit anderen wenig aggressiven Fischen gut vergesellschaften. Durch ihr kontrastreiches Muster, schwarz gegen gold-weiß, sorgen sie für spannende Abwechslung neben klassischen Riffbewohnern, wie den Gelben Doktoren, Anthias, Lippfischen oder Zwerg-Kaisern. In kleineren Becken (unter 400 l) sollten sie die einzigen Riffbarsche sein, sonst stiften sie Unruhe. Das gilt allgemein für Riffbarsche, sie brauchen Spielraum und teilen ungern!

Jamie

Über Jamie

Aufgewachsen am Meer, war Jamie Vande schon immer fasziniert von allem, was mit Wasser zu tun hat. Sein erstes Süßwasseraquarium hatte er 1967, ein Meerwasserbecken folgte bald. In den 80er Jahren begann er sich mit Korallen und Wasserchemie zu beschäftigen. Zu einer Zeit, als das Verständnis für die Bedürfnisse von Korallen noch nicht sehr weit war. Mit dem Fortschreiten der Technologie wuchs auch Jamies Wissensschatz und heute hat er ein erhebliches Know-how über Beleuchtung, Aquarientechnik und Wasserlebewesen. Jamie arbeitete in vielen Ländern und für einige namhafte Aquaristik-Firmen, bevor er bei Aqua Tropica in Köln landete.

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